Instrumente
Bendir

Def

Kanun

Bitte auf das Kanun klicken um weitere Informationen zu erhalten
Kemençe

Kudüm
Quelle: http://www.kulturturizm.gov.tr
Ney


Diese
Rahmentrommel wurde früher praktisch nur bei der
religiösen Musik
verwendet und hat mittlerweile auch Einzug in die weltliche Musik
gehalten. Der Durchmesser beträgt ca. 40-60 cm, bei einer
Rahmenhöhe von 6-8 cm. Während sie früher
nur
in der Hand
haltend gespielt wurde, gibt es mittlerweile spezielle Ständer
für die grossen Instrumente.
Def

Die
Def oder auch Daire genannt ist eine kleine Rahmentrommel mit
Schellen die in den Rahmen eingearbeitet sind. Bespannt ist sie mit
Ziegenfell. Ihr Durchmesser ist ca.
25-30cm und die Rahmenhöhe
beträgt ca. 5-6 cm. Dieses Instrument kommt meistens in
kleinen
Besetzungen z.B. bei der Fasilauführung vor, aber nie bei
religiösen Werken zum Einsatz.
Kanun

Kanun
ist eine Trapezzither, die mit zwei Plektren, die man sich
über beide Zeigefinger
stülpt, angeschlagen werden. Es hat in der Regel 72 Saiten,
wovon
drei nebeneinander liegende Saiten auf einen Ton gestimmt sind und
einen so genannten dreichörigen Bezug bilden.
Das Instrument verfügt über einen Tonvorrat von 24 Tönen bzw. drei Oktaven. Unter jedem Saitenchor befinden sich mehrere umklappbare Stege, die im türkischen mit "Mandal" bezeichnet werden, die je nach Bedarf auf- oder niedergeklappt werden können und somit durch verkürzen oder verlängern der Saiten den Ton mehrfach erhöhen oder erniedrigen. Der Steg über den die Saiten geführt werden liegt auf Pergament, was auch mit Trommelfell bezeichnet wird. Dadurch erhält das Instrument seinen eigenartigen Klangcharakter.
Das Kanun wird von jedem Künstler selbst an den Stimmnägeln der einzelnen Saiten über einen mehr oder weniger reich verzierten Schlüssel gestimmt. Der Kanunspieler spielt das Instrument auf seinen Knieen ruhend.
Das Instrument verfügt über einen Tonvorrat von 24 Tönen bzw. drei Oktaven. Unter jedem Saitenchor befinden sich mehrere umklappbare Stege, die im türkischen mit "Mandal" bezeichnet werden, die je nach Bedarf auf- oder niedergeklappt werden können und somit durch verkürzen oder verlängern der Saiten den Ton mehrfach erhöhen oder erniedrigen. Der Steg über den die Saiten geführt werden liegt auf Pergament, was auch mit Trommelfell bezeichnet wird. Dadurch erhält das Instrument seinen eigenartigen Klangcharakter.
Das Kanun wird von jedem Künstler selbst an den Stimmnägeln der einzelnen Saiten über einen mehr oder weniger reich verzierten Schlüssel gestimmt. Der Kanunspieler spielt das Instrument auf seinen Knieen ruhend.
Bitte auf das Kanun klicken um weitere Informationen zu erhalten
Kemençe

Die
Kemençe
(gesprochen: kementsche)
ist
eine Art Kurzfidel mit drei Saiten, von denen
die laengste
in der Mitte liegt. Das
Instrument hat zwei halbkreisförmige Schallöffnungen.
Man spielt das Instrument, indem man
auf
dem oberen Griffbrett mit dem Fingernagel die
jeweilige Saite berührt und
verkürzt. Der Bogen entspricht dem europaeischen Geigenbogen.
Neben
dieser
klassischen Kemençe gibt
es
auch noch eine sogenannte Schwarzmeer-Kemençe,
die vor allem in der Volksmusik
verwendet
wird.
Kudüm
Die
halbkugelförmige aus zwei kleinen Trommeln bestehende
Kudüm ist eines der wichtigen Musikinstrumente der
religiösen Musik.
Außerhalb der religiösen Musik und in der Janitscharenmusik wird es als "Nakkare" bezeichnet. Bevor sich die Instrumente "Tanbur", "Kemençe" und "Kanun" verfeinerten und herauskristallisierten war die Kudüm eines der vier wichtigsten Instrumente der Mewlewi-Musik (die drei anderen: Ney, Rebab und Halile).
Die Trommeln, die einen Durchmesser von ungefähr 28 – 30 cm haben sind aus geschmiedetem Kupfer gefertigt und ähneln einer großen und einer kleinen Schale. Die Höhe der Schalen beträgt ungefähr 16 cm und verengt sich gegen den Boden hin. über die Öffnung der beiden Schalen wird ein ein Millimeter dickes Leder gespannt.
Die Trommel mit den hohen Tönen wird als "Tek" bezeichnet und links vor den Musiker positioniert, die andere mit der Bezeichnung "Düm" auf der rechten Seite vor den Kudümspieler positioniert
Die mit einem dünnerem Leder bespannte Tek ist etwas kleiner als die Düm. Zur Verhinderung des Umkippens und Wackelns der Trommeln werden diese auf mit Baumwolle gefüllte Holzreifen aus Eiche gesetzt. Sie werden mit einem Paar Holzstäben, den sogenannten "Zahme" geschlagen. Um den Metallton des kupfernen Resonanzkörpers der Kudüm zu unterdrücken, wird dieser häufig mit Eichenholz überzogen.
Außerhalb der religiösen Musik und in der Janitscharenmusik wird es als "Nakkare" bezeichnet. Bevor sich die Instrumente "Tanbur", "Kemençe" und "Kanun" verfeinerten und herauskristallisierten war die Kudüm eines der vier wichtigsten Instrumente der Mewlewi-Musik (die drei anderen: Ney, Rebab und Halile).
Die Trommeln, die einen Durchmesser von ungefähr 28 – 30 cm haben sind aus geschmiedetem Kupfer gefertigt und ähneln einer großen und einer kleinen Schale. Die Höhe der Schalen beträgt ungefähr 16 cm und verengt sich gegen den Boden hin. über die Öffnung der beiden Schalen wird ein ein Millimeter dickes Leder gespannt.
Die Trommel mit den hohen Tönen wird als "Tek" bezeichnet und links vor den Musiker positioniert, die andere mit der Bezeichnung "Düm" auf der rechten Seite vor den Kudümspieler positioniert
Die mit einem dünnerem Leder bespannte Tek ist etwas kleiner als die Düm. Zur Verhinderung des Umkippens und Wackelns der Trommeln werden diese auf mit Baumwolle gefüllte Holzreifen aus Eiche gesetzt. Sie werden mit einem Paar Holzstäben, den sogenannten "Zahme" geschlagen. Um den Metallton des kupfernen Resonanzkörpers der Kudüm zu unterdrücken, wird dieser häufig mit Eichenholz überzogen.
Quelle: http://www.kulturturizm.gov.tr
Ney

Das
Blasinstrument Ney ist aus
Schilfrohr und hat ein
Mundstück
aus
Elfenbein
oder Horn,
das nach vorne zugespitzt ist. Es ist sehr schwer anzublasen, da es an
der Zuspitzung
schraeg angeblasen wird und man mit der Kopfstellung Intensitaet
und
Tonhöhe variieren kann.
Die Ney hat sieben Grifflöcher, von denen das oberste (Daumenloch) hinten sitzt. Das Instrument erstreckt sich über neun Wachstumsknoten des Schilfrohrs. Die Anordnung der Grifflöcher erfolgt nach sehr alten Überlieferungen.
Um die Ney nicht austrocknen zu lassen, muss sie nach einem besonderen Zeitplan entsprechend dem Alter des Instruments mit Öl behandelt werden. Verschiedene Ölsorten wie Haselnuss, Oliven oder Sesamöl werden dafür benutzt, abhaengig nach Philosophie der Ney-Spieler und Ihrer Meister . Je nach Beschaffenheit des Schilfs haben die Instrumente bei guter Pflege eine Lebensdauer von 100 Jahren und mehr.
Es gibt verschiedene Grössen der Ney mit bis zu 128 Tönen über drei Oktaven. Es ist das wichtigste Instrument in der religiösen Musik, wird aber auch in der klassischen türkischen Musik benutzt
Die Ney hat sieben Grifflöcher, von denen das oberste (Daumenloch) hinten sitzt. Das Instrument erstreckt sich über neun Wachstumsknoten des Schilfrohrs. Die Anordnung der Grifflöcher erfolgt nach sehr alten Überlieferungen.
Um die Ney nicht austrocknen zu lassen, muss sie nach einem besonderen Zeitplan entsprechend dem Alter des Instruments mit Öl behandelt werden. Verschiedene Ölsorten wie Haselnuss, Oliven oder Sesamöl werden dafür benutzt, abhaengig nach Philosophie der Ney-Spieler und Ihrer Meister . Je nach Beschaffenheit des Schilfs haben die Instrumente bei guter Pflege eine Lebensdauer von 100 Jahren und mehr.
Es gibt verschiedene Grössen der Ney mit bis zu 128 Tönen über drei Oktaven. Es ist das wichtigste Instrument in der religiösen Musik, wird aber auch in der klassischen türkischen Musik benutzt
Tanbur

Die Langhalslaute, im türkischen Tanbur genannt, ist ein halbkugelförmiges Instrument mit einem etwa 1 Meter langen Hals. Es hat acht doppelchörige Stahlseiten und wird mit einem Plektron (mizrap) gezupft.
Das besondere an diesem Instrument ist, dass es über keine Schallaustrittsöffnung wie bei der Ud verfügt, sondern nur die schwingenden Saiten den Ton erzeugen. Der Spieler kann durch leichtes Hin- und Herbewegen des Instruments vibratoartig den Ton verändern. Dank der beweglichen Bünde (46-53 an der Zahl) um den Hals kann man sämtliche Töne der klassischen Musik erzeugen , was es ideal zur Darstellung des Tonsystems macht und deshalb auch eine grosse Rolle in der Musiktheorie spielt.
Ud

Die Kurzhalslaute, im türkischen Ud genannt besitzt, im Gegensatz zum Tanbur keine Bünde und hat in der Mitte eine runde Schallaustrittöffnung, die meist reich verziert ist.
Die Ud hat fünf doppelchörige Saiten und eine einzelne sechste Saite. Man spielt das Instrument mit einem Plektron. Geschichtlich gesichert zurückverfolgen kann man die Ud bis ins zehnte Jahrhundert, wo Farabi (Philosoh, Musiktheoretiker) sich intensiv mit dem Musikinstrument beschäftigte und einige musiktheoretische Abhandlungen verfasste.
Die Ud kommt vorwiegend in der klassischen türkischen Musik zum Einsatz und weniger in der religiösen Musik, wiewohl man sie heute auch dort hören kann