Limonciyan Hamparsum
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Limonciyans
Bedeutung
für
die heutige
türkische
klassische Musik beruht weniger in der Komposition, als vielmehr in der
Tatsache eine eigene Notenschrift erfunden zu haben. Geboren 1768 in
Beyoğlu (Stadtteil von Istanbul), studierte er neben armenischer
Kirchenmusik im
Mevlevi-Haus in Beşiktas (Stadtteil von Istanbul), bei dem
berühmten Komponisten Ismail
Dede Efendi (1778-1845) religiöse und Osmanische Musik. Ebenso
betätigte er sich als Komponist und Musikforscher. Er spielte
Geige und ein wenig Tanbur, heiratete mit 27 Jahren und wurde Vater von
7 Kindern.
Wir verdanken ihm eine Notenschrift (Hamparsum-Notenschrift) derer sich viele Zeitgenossen bedienten, dabei wurden meist religiöse Melodien notiert. Giuseppe Donizetti (1788-1856) der 1828 an den Hof des Sultans Mahmud II kam und die Aufgabe hatte eine neue Hofkapelle ins Leben zu rufen, erlernte ebenfalls die Hamparsum-Notenschrift um sich besser mit dem alten Musiksystem vertraut machen zu können.
Die Zahl seiner Werke wird mit 31 angegeben. Darunter sind u.a. 9 Peşrev, 5 Saz Semai und 3 Gesangswerke. Angeblich sollen noch diverse Handschriften in privatem Besitz sein, die so ist zu hoffen, irgendwann an die Öffentlichkeit gelangen. Hamparsum starb in Beyoğlu-Istanbul und wurde auf dem Friedhof Katholisch beerdigt.
Wir verdanken ihm eine Notenschrift (Hamparsum-Notenschrift) derer sich viele Zeitgenossen bedienten, dabei wurden meist religiöse Melodien notiert. Giuseppe Donizetti (1788-1856) der 1828 an den Hof des Sultans Mahmud II kam und die Aufgabe hatte eine neue Hofkapelle ins Leben zu rufen, erlernte ebenfalls die Hamparsum-Notenschrift um sich besser mit dem alten Musiksystem vertraut machen zu können.
Die Zahl seiner Werke wird mit 31 angegeben. Darunter sind u.a. 9 Peşrev, 5 Saz Semai und 3 Gesangswerke. Angeblich sollen noch diverse Handschriften in privatem Besitz sein, die so ist zu hoffen, irgendwann an die Öffentlichkeit gelangen. Hamparsum starb in Beyoğlu-Istanbul und wurde auf dem Friedhof Katholisch beerdigt.