Kemani Tatyos Efendi ( 1858 - 1913 ) Tateos Enkserciyan
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Tatyos
Efendi (armenisch:
Tateos Enkserciyan genannt) wurde 1858
in Ortaköy (Istanbul) geboren. Nach Beendigung der armenischen
Grundschule, erlernte
er die Silberverarbeitung.
Ersten Musikunterricht bekam er von seinem Vater der
Kirchensänger war. Das Kanunspiel lehrte ihn sein Onkel Moses
Papazyan. Musikunterricht erhielt
er von dem griechischen Musiker Civan Ağa und den Armeniern Asdik Ağa
(1846-1912) und Sebuh Ağa, der ihm das Geigenspiel
beibrachte (1828-1894).
T. Efendi galt schon zu Lebzeiten als angesehener Musiker, Dichter und Komponist, vor allem für Fasıl Musik. Er verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit Engagements in den vornehmen Kasinos von Istanbul. T. Efendi war berühmt für seine Notenkenntnisse (Hamparsum Notenschrift), was zur damaligen Zeit recht selten war. Er war mit fast allen bedeutenden Musikern (zu denen er selbst zählte), bekannt. Mit Şevki Bey (1860-1891) verband ihn eine tiefe Freundschaft.
Leider war er dem Alkohol verfallen, wodurch er in seinen letzten Jahren sehr verarmte und einsam am 16. März 1913 starb. Überlieferungen zufolge kamen nur zehn bis fünfzehn Menschen zu seinem Begräbnis in Kadiköy (Istanbul), wo er auf dem armenischen Friedhof beigesetzt wurde. Seine Arbeiten umfassen 8 Peşrev und 6 Saz Semai, die mit zum schönsten zählen was die türkische Kunstmusik zu bieten hat, sowie ca. 50 weitere Werke.
T. Efendi galt schon zu Lebzeiten als angesehener Musiker, Dichter und Komponist, vor allem für Fasıl Musik. Er verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit Engagements in den vornehmen Kasinos von Istanbul. T. Efendi war berühmt für seine Notenkenntnisse (Hamparsum Notenschrift), was zur damaligen Zeit recht selten war. Er war mit fast allen bedeutenden Musikern (zu denen er selbst zählte), bekannt. Mit Şevki Bey (1860-1891) verband ihn eine tiefe Freundschaft.
Leider war er dem Alkohol verfallen, wodurch er in seinen letzten Jahren sehr verarmte und einsam am 16. März 1913 starb. Überlieferungen zufolge kamen nur zehn bis fünfzehn Menschen zu seinem Begräbnis in Kadiköy (Istanbul), wo er auf dem armenischen Friedhof beigesetzt wurde. Seine Arbeiten umfassen 8 Peşrev und 6 Saz Semai, die mit zum schönsten zählen was die türkische Kunstmusik zu bieten hat, sowie ca. 50 weitere Werke.